SEIT 2011 ARBEITET ALMI INTENSIV MIT PETERS MASCHINENBAU AUS DEM DEUTSCHEN TWIST RÜHLERFELD ZUSAMMEN. DIE AKTIVITÄTEN, DIE DENKWEISE UND DAS LEISTUNGSSPEKTRUM BEIDER UNTERNEHMEN SCHEINEN SICH HERVORRAGEND ZU ERGÄNZEN.

Ein wichtiger Aspekt ist die gemeinsame Strategie, die Produktionsprozesse und die Logistik in beiden Unternehmen zunehmend schlanker zu gestalten. Ein typisches Beispiel in der Logistik sind die Chargenlieferungen. Peters Maschinenbau beliefert ALMI mit lasergeschnittenen Blechteilen und gebogenen Blechen auf einer Palette in den richtigen Losgrößen. Dies bietet erhebliche logistische Vorteile. Für einen einzelnen Schweißauftrag werden diese Paletten direkt in unser automatisches Lager eingebracht. Sobald der Schweißauftrag in das ERP-System eingegeben wird, beginnen die Auftragsabwicklung, Arbeitsvorbereitung und Lagerlogistik in Richtung Handlingsroboter und Schweißroboter.

Ein wichtiger weiterer Vorteil ist mehr Platz für die Kernaktivitäten. Nach der Lieferung der Komponenten in der richtigen Bestellgröße werden die Sägemaschinen verkauft.

Kurz gesagt, Peters Maschinenbau und die Denkweise von ALMI sind völlig kompatibel, wenn es darum geht, Lean Management zu perfektionieren. Um diese Vision und die gegenseitige Synergie in der internationalen Fertigungsindustrie bekannt zu machen, stellen Peters Maschinenbau und ALMI seit mehreren Jahren gemeinsam auf der Hannover Messe aus.

Website-Link für weitere Informationen: www.zulieferkompetenzen.de

PROJEKTBEZOGENER WISSENSAUSTAUSCH

Zusammen mit Peters Maschinenbau ist ALMI nun auch Teil eines Lean-Management-Projekts. Dieses wird von der Handwerkskammer in Münster geleitet. Das Projekt beinhaltet, dass sich periodisch etwa 25 deutsche und niederländische Unternehmen an einem Unternehmensstandort treffen. Es gibt eine Führung und einen thematischen Workshop. ALMI spielt eine Vorreiterrolle als einziges niederländisches Unternehmen, das an diesem Projekt teilnimmt.

ALMI beteiligt sich auch an einem grenzüberschreitenden Geschäftsprojekt. Zu den Organisatoren gehören die Handelskammer Enschede und die Handwerkskammer Münster. In diesem Projekt wird die „strategische Übereinstimmung” zwischen deutschen und niederländischen Partnerunternehmen untersucht. Dies betrifft die Führungsstruktur, die Unternehmenskultur, die Kunden- und Maschineneigenschaften, die Stärken und Schwächen, die strategische Ausrichtung und die gegenseitige Ergänzung. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass den Aspekten des Geschäftsbetriebs, die auf kontinuierliche Innovationen und „gemeinsame Verschlankung” abzielen, große Aufmerksamkeit geschenkt wird.